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Preisträger 2009

Der Eiselsbergpreis 2009, der mit € 5.000.- dotiert wurde, erging
an die Arbeitsgruppe:

  • Ingrid Stelzmüller
  • Matthias Zitt
  • Felix Aigner
  • Reinhold Kafka-Ritsch
  • Robert Jäger
  • Alexander De Vries
  • Peter Lukas
  • Wolfgang Eisterer
  • Hugo Bonatti
  • Dietmar Öfner

von der Universitätsklinik für Allgemein- und Transplantations-
chirurgie in Innsbruck.

Eiselsbergpreis 2009
Überreichung des Preises durch Präsidenten A. Rokitansky an
Kollegin I. Stelzmüller am 28.11.2009


Titel der wissenschaftlichen Arbeit:

Postoperative Morbidity Following Chemoradiation for Locally Advanced Low Rectal Cancer
Ingrid Stelzmüller1, Matthias Zitt1, Felix Aigner1, Reinhold Kafka-Ritsch1, Robert Jäger2, Alexander De Vries3, Peter Lukas2, Wolfgang Eisterer4, Hugo Bonatti5, Dietmar Öfner1,
1 Department of Visceral, Transplant and Thoracic Surgery, Center of Operative Medicine, Innsbruck
  Medical University, Innsbruck / Austria
2  Department of Radiotherapy, Innsbruck Medical University, Innsbruck / Austria
3  Department of Radiotherapy, Hospital Feldkirch, Feldkirch / Austria
4  Department of Internal Medicine, Internal Medicine I, Innsbruck Medical University, Innsbruck / Austria
5  Department of Surgery, University of Virginia, Charlottesville, VA, USA

Kurzfassung:

Einleitung:
Die postoperative Morbidität nach präoperativer Radiochemotherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem tiefen Rektumkarzinom kann das Langzeit-Ergebniss beeinflussen. Ziel der Arbeit war die Evaluierung möglicher Langzeitfolgen aufgrund der postoperativen Morbidität. 

Methodik:
Auswertung einer 7-jährigen, prospektiven Datensammlung (1996-2002) von 90 Patienten, die sich aufgrund eines lokal fortgeschrittenen Adenokarzinoms des mittleren und tiefen Rektums (cT3/4, Nx, M0/1) einer neoadjuvanten Radiochemotherapie und anschließender mesorektalen Exzision unterzogen.

Ergebnisse:
Schwere postoperative Komplikationen fanden sich in 17.8%, leichte Komplikationen in 26.6% aller Patienten. Die Krankenhaus- und 30 Tage Mortalität betrug 0%. Infektiöse Komplikationen fanden sich in 34.5%. Hauptursache postoperativer infektiöser Komplikationen waren die Anastomosendehiszenz und die perineale Wundinfektion. Die postoperative Morbidität war signifikant mit dem Geschlecht, dem prä-therapeutischen Hämoglobinspiegel, dem ASA Score, der Krankenhausaufenthaltsdauer und dem klinischen  Langzeitverlauf assoziiert. Die frühe postoperative Morbidität stellte einen unabhängigen Prognosefaktor, der das krankheitsfreie sowie das Gesamtüberleben beeinflusst.

Zusammenfassung:
Die frühe postoperative Morbidität nach neoadjuvanter Radiochemotherapie stellt bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem tiefen Rektumkarzinom einen unabhängigen Risikofaktor dar. Geschlecht, prätherapeutische Hämoglobinspiegel und der ASA Score stellen Risikofaktoren für postoperative Komplikationen in der Frühphase dar und gelten als Prognosefaktoren.


>> Preisträger 2008



VAN SWIETEN GESELLSCHAFT
Präsident:
Prim. Univ. Prof. Dr. A. M. Rokitansky
Postanschrift:
Kinder- und Jugendchirurgische
Abteilung des Donauspitals
1220 Wien, Langobardenstraße 122
Tel.: 01/288 02 - 4402
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