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Preisträger 2008

Der Eiselsbergpreis 2008, der mit € 5000.- dotiert wurde erging an die Arbeitsgruppe:

  • Michael Gorlitzer
  • Gabriel Weiss
  • Markus Thalmann
  • Gerard Mertikian
  • Wojciech Wislocki
  • Johann Meinhart
  • Ferdinand Waldenberger
  • Martin Grabenwoger

aus dem Krankenhaus Hietzing in Wien.


Überreichung des Preises durch Präsidenten A. Rokitansky an
Kollegen M. Gorlitzer am 6.12.2008


Titel der wissenschaftlichen Arbeit:

Combined surgical and endovascular repair of complex aortic pathologies with a new hybrid prosthesis
Kombiniertes chirurgisches und endovaskuläres Verfahren mit einer neuen Hybridprothese zur Behandlung komplexer Aortenpathologien

Michael Gorlitzer, MD1, Gabriel Weiss, MD1, Markus Thalmann, MD1, Gerard Mertikian, MD2 , Wojciech Wislocki, MD3, Johann Meinhart, PhD1, Ferdinand Waldenberger, MD1, Martin Grabenwoger, MD1

1 Abteilung für Herz/Gefäßchirurgie, Krankenhaus Hietzing, Wien
2 Abteilung für of Radiologie, Krankenhaus Hietzing, Wien
3 Abteilung für of Anästhesie, Krankenhaus Hietzing, Wien

Kurzfassung:

Einleitung:
Wir untersuchten die Anwendung einer kombinierten chirurgischen und endovaskulären Technik zur Behandlung von thorakalen Aortenaneurysmen und –dissektionen. Die verwendete Technik erleichtert die Behandlung von extensiven Veränderungen der Aorta, bei der sowohl die Aorta ascendens , der Aortenbogen und die Aorta descendens in einen operativen Eingriff versorgt werden können.
Die Ergebnisse und die Nachbeobachtung der Patienten wird in dieser Arbeit analysiert.

Methodik:

Der Ersatz des Aorta ascendens und des Aortenbogens mit gleichzeitiger Implantation eines antegraden Stentgrafts in die Aorta descendens wurde im Beobachtungszeitraum von August 2005 bis Dezember 2006 bei sieben Patienten (5 Dissektionen, 2 Aneurysmen) durchgeführt.
Der Stentgraft (Evita open®) wurde während des Kreislaufstillstandes unter moderater Hypothermie und selektiver Hirnperfusion implantiert. Der Stent wurde in den offenen Aortenbogen direkt in das richtige Lumen eingebracht.

Ergebnisse:
Die Implantation des antegraden Stents in die Aorta descendens und der Ersatz der Aorta ascendens und des Aortenbogens war bei allen Patienten erfolgreich. Es überlebten alle Patienten diesen aufwendigen Eingriff. Ein Patient wies postoperativ ein passageres neurologisches Defizit auf.
Das falsche Lumen thrombosierte innerhalb von elf Tagen bei vier Patienten in Höhe des Stentgrafts komplett aus, ein Patient zeigte eine Thrombosierung nach drei Monaten.

Zusammenfassung:
Es zeigt sich, dass das kombinierte chirurgische und endovaskuläre Verfahren zur Behandlung komplexer Aortenläsionen eine sichere Methode ist und damit kein erhöhtes Risiko für den Patienten verbunden ist.

 

 

VAN SWIETEN GESELLSCHAFT
Präsident:
Prim. Univ. Prof. Dr. A. M. Rokitansky
Postanschrift:
Kinder- und Jugendchirurgische
Abteilung des Donauspitals
1220 Wien, Langobardenstraße 122
Tel.: 01/288 02 - 4402
E-Mail: info@vanswieten.at


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